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Beim Bauern fallen das ganze Jahr über tagein tagaus neben der alltäglichen Stallarbeit
auch noch verschiedene andere Arbeiten an.
Die täglich zu verrichtenden Arbeiten...
Was die Stallarbeit angeht beginnt diese beispielsweise morgens um 7:30. Wenn wir zu
zweit sind, wird parallel zueinander gemolken und gefüttert. Ist einer alleine füttert
man meistens zuerst, dass die Mädels schonmal ruhig gestellt sind :-) und melkt sie dann
oder füttert nebenbei zum Melken, obwohl dies dann schon ein wenig stressig ist. Vor dem
Melken ist auch noch der Rost mit dem Schieber etwas zu säubern, da man sonst die ganzen Kuhfladen im Stall
verteilt, was nicht ganz so angenehm ist, wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt.
Diese Arbeit beansprucht ca. 2 bis 2,5 Stunden - je nach Arbeitsanfall (Anzahl der zu
melkenden Kühe, Komplikationen beim Melken, Kälber die zu tränken sind...).
Um ca. 10 Uhr gibt es dann für den Bauern dann auch erst mal ein deftiges *Bauernfrühstück*
Danach werden - je nach Jahreszeit - die Kühe raus gelassen und der Rost im Stall mit dem
Wasserbesen abgekehrt, die Rinder und Kälber im Stall nochmal mit Futter versorgt...
Abends - die Zeit zwischen dem Beginn der beiden Melkzeiten sollte ca. 12 Stunden betragen -
beginnt dann alles wieder von vorne - ausser, dass die Kühe im Sommer vor dem Melken schließlich
wieder rein gelassen,sortiert und angebunden werden müssen. Dies kann öfters eine sehr nervenaufreibende
Angelegenheit sein, wenn die Milchmädels z. B. überdreht sind, nicht auf ihre Plätze gehen wollen
und versuchen wild im Stall herum zu springen. Wir zweibeinigen Mitglieder unserer Kuhherde
hüpfen diesen dann öfters genervt und schreiend hinterher. In den Wintermonaten hat jede Kuh
ihren festen Platz an dem sie steht - sobald es nach draußen geht stehen fast alle Kühe so wie
sie abends in den Stall hereinlaufen. Nur manche Kühe gehen immer auf ihren ihnen zugewiesenen
Platz, wie z. B. Asta, Amalie und die Lutschi. Es gibt jedoch auch persönliche Präferenzen, so wollen
beispielsweise die meisten Kühe nicht direkt an der Wand stehen und man kann sie mit keinen Mitteln
dazu bewegen dorthin zu gehen! Wenn eine Kuh die andere nicht leiden kann, möchte diese sich
dann auch nicht neben die andere stellen -. und das Gezicke geht weiter. Doch grundsätzlich kann
man eigentlich sagen, dass die Kühe einer Herde untereinander recht freundlich zueinander sind, sich
oft ablecken und schmusen, spielen und sich dicht aneinander legen.
Die anderen unerlässlichen Arbeiten
Es gibt Zeiten, da ist es etwas ruhiger und in anderen Zeiten geht´s rund! Wenn man jedoch fernab jeglichen
*bäuerlichen* Lebens wohnt und man Kühe auf der Weide nur aus Büchern kennt, einen Schlepper beim Grasmähen oder
einen Mähdrescher beim Getreide dreschen selten sieht, kann man davon keine richtige
Vorstellung haben!
Deshalb an dieser Stelle - die Jahresuhr!
Frühling
Sommer
Herbst
Winter
Bilder - sowie kurze Texte zur "Jahresuhr" - findet Ihr am Beispiel der Ernte von 2004
HIER
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